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Pfingstmontag 2021, Gebetswoche, Neuapostolische Gemeinde

 

 Die ökumenischen Gottesdienste an Pfingstmontag folgen der Regel: in geraden Jahren "vor Ort" und in ungeraden Jahren zentral auf Einladung der ACK. Diese "zentralen" Gottesdienste fanden in der Regel auf dem Marktplatz statt.
  • Pandemiebedingt ist der Marktplatz in diesem Jahr, aus vielen Gründen, kein guter Ort. So möchten wir am 24. Mai auf die Wiese an der Feldkirche in Feldkirchen ausweichen.
    Dort hat man Erfahrung mit Gottesdiensten im Freien und wir sind dankbar für das Angebot, dort zentral den ACK-Gottesdienst feiern zu können. Beginn wird um 11 Uhr sein. Weitere Informationen folgen noch.
  • Am 18. Mai werden wir einen neuen Vorstand wählen; die Amtszeit läuft aus. Margarete Moritz und Hermann-Josef Schneider werden nicht mehr kandidieren. Wir denken aber, dass wir gut weiterarbeiten können.
  • Bei der letzten Sitzung legte die Neuapostolische Gemeinde Neuwied, die seit einigen Jahren Gastmitglied ist, ihren Antrag auf Vollmitgliedschaft in der ACK Neuwied vor.
    Einstimmig wurde diesem Antrag stattgegeben. Wir sind froh mit der "NAK" eine weiteres aktives Vollmitglied zu haben.

Aktion #lichtfenster

Der Vorsitzende der ACK in Deutschland ermutigt dazu, den Aufruf des Bundespräsidenten weiterzuverbreiten. Miron schreibt dazu: "In diesen Wochen sterben in Deutschland täglich hunderte Menschen als Folge der Corona-Pandemie. Meldungen über tausende Neuinfizierte dominieren die Nachrichten. Das Land ist im dritten Monat des Lockdown. Der Winter ist noch lang, erst der Frühling verspricht Hoffnung – durch die Impfkampagne, durch besseres Wetter.

In diesen dunklen Stunden möchte der Bundespräsident einen Weg aufzeigen, wie die Menschen ihre Trauer und ihr Mitgefühl ausdrücken können. Deshalb ruft der Bundespräsident deutschlandweit zur Aktion #lichtfenster auf. Denn wir brauchen ein Licht im Dunkeln. Nicht nur für uns selbst, sondern auch als Zeichen des Mitgefühls für unsere Mitmenschen: Trauer um die Verstorbenen, Sorge um diejenigen, die um ihr Leben kämpfen, Mitgefühl mit den Angehörigen der Kranken und Toten. Der Bundespräsident stellt ein Licht gut sichtbar in ein Fenster in Schloss Bellevue – sein ,Lichtfenster'. Er ruft uns alle auf, es ihm gleichzutun und überall im Land selbst ein Licht ins Fenster zu stellen. Das Licht leuchtet den Menschen in den Wohnungen, aber auch ihren Nachbarn und den Menschen auf der Straße. Es soll ein Zeichen der Solidarität in dieser doppelt dunklen Jahreszeit sein: Ich fühle mit Dir! Meine Gedanken sind bei Dir! Ich bin dankbar für diese Initiative des Bundespräsidenten und unterstütze sie nachdrücklich als ein Zeichen der Verbundenheit, des Zusammenhalts und des gemeinsamen Gedenkens."


Gemeinsames Wort der Kirchen zur Corona-Krise

Gemeinsames Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland zur Corona-Krise

 

„Beistand, Trost und Hoffnung“

Anlässlich der weltweiten Corona-Pandemie rufen die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Deutschland zu Zuversicht und Vertrauen auf. Jeder könne sich der solidarischen Unterstützung, des Beistands und Gebets gewiss sein. Das schreiben in einem heute (20. März 2020) veröffentlichten gemeinsamen Wort unter dem Titel „Beistand, Trost und Hoffnung“ der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing (Limburg), der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.

Wie alle unverschuldete Not, die über die menschliche Gemeinschaft kommt, so kenne auch diese Krise keine Gerechtigkeit. Deshalb, so die Kirchenvertreter, seien das Füreinander-Dasein und die Solidarität in dieser Zeit unabdingbar, um das humane Angesicht der Gesellschaft nicht zu entstellen oder gar zu zerstören. Ausdrücklich danken die Kirchen allen im Gesundheitswesen, Ärztinnen und Ärzten, Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern und Freiwilligen, die oft bis zur Erschöpfung dafür sorgten, dass die Erkrankten die bestmögliche Versorgung erhielten.

Landesbischof Bedford-Strohm, Bischof Bätzing und Metropolit Augoustinos appellieren in ihrem Wort, dass Grenzen und Barrieren, die derzeit errichtet werden müssten, nicht die Grenzen in den Herzen hochziehen dürften. „In einer solch existenziellen Krise, in der auch die gesellschaftlichen Institutionen spürbar an ihre Grenzen stoßen, kommt es auf jede und jeden Einzelnen an. Aber nicht, weil sich jeder dann selbst der Nächste ist und jeder für sich allein kämpft, sondern weil jedes offene Ohr, jedes freundliche Wort und jede helfende Hand besonders zählen und viel bedeuten. Es tut in der Seele gut zu sehen, wie viel gelebte Humanität es angesichts dieser Krise in unserer Gesellschaft gibt.“ Gleichzeitig seien gerade die Christen in diesen Tagen mit der Frage nach dem Sinn menschlichen Leids konfrontiert, worauf es keine einfachen Antworten gebe: „Die biblische Botschaft und der christliche Erlösungsglaube sagen uns Menschen jedenfalls zu: Gott ist ein Freund des Lebens. Er liebt uns Menschen und leidet mit uns. Gott will das Unheil nicht. Nicht das Unheil hat darum das letzte Wort, sondern das Heil, das uns von Gott verheißen ist“, so die Vertreter der Kirchen in Deutschland.

 

Hinweise:

Das gemeinsame Wort „Beistand, Trost und Hoffnung“ ist untenstehend als pdf-Datei verfügbar. Eine Kurzfassung mit Zitaten von Metropolit Augoustinos, Landesbischof Bedford-Strohm und Bischof Bätzing finden Sie auf Facebook.

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Das gemeinsame Wort zum runterladen
2020-046a-Gemeinsames-Wort-der-Kirchen-z
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Viele Sprachen, ein Geist

Impressionen vom Ökumenischen Gottesdienst an Pfingstmontag 2019


Ökumenischer Schöpfungsgottesdienst


ACK lädt zur 200. Sitzung ein

Im Jahr 2014 konnte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Neuwied (die ACK Neuwied) ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Die älteste ACK in Rheinland-Pfalz trifft sich seit 1984 regelmäßig mehrmals jährlich zu ihren Sitzungen. Die Delegierten der ACK beraten bei diesen Treffen vor allem ökumenische Entwicklungen und planen die anstehenden Gottesdienste und Aktivitäten.

Heute gehören der ACK Neuwied neben den evangelischen und katholischen Gemeinden der Stadt die Herrnhuter Brüdergemeine, die evangelische Mennonitengemeinde sowie die Armenische Gemeinde an. Als Gastmitglieder arbeiten das Christuszentrum, die Neuapostolische Gemeinde sowie die Siebenten-Tags-Adventisten mit. Zu weiteren Gemeinden bestehen gute Kontakte.

Von Beginn an wurden die Sitzungen „gezählt“ und bis heute durchnummeriert. So steht im Mai die 200. Sitzung an. Am Montag, 14. Mai um 18.00 Uhr möchte die ACK-Neuwied im Kirchsaal der Herrnhuter Brüdergemeine (Friedrichstraße) viele Gäste begrüßen.

 Neben gottesdienstlichen Elementen gibt es vor allem auf einen Vortrag von Frau Verena Hammes (Koblenz) zum Thema „2017 – Aufbruchs- oder Katerstimmung?“. Frau Hammes war Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz zum Reformationsjubiläum und ist Vorstandsmitglied der ACK Koblenz. Sie wird von einer Veranstaltung auf dem Katholikentag berichten können.

Nach dem Vortrag folgt als „Sitzungsteil“ ein moderierter Austausch zum Thema; für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.


Gottesdienste zum Kennenlernen ACK-Gemeinden laden ein: nächster Gottesdienst am 5. Mai in Niederbieber


ACK-Vorstand neu gewählt: Hermann-Josef Schneider ist jetzt Vorsitzender

 

Auf ihrer jüngsten Sitzung bei der Evangelischen Mennonitengemeinde in Torney wählten die Delegierten der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ (ACK) Hermann-Josef Schneider (Kath. Gemeinden) zu ihrem neuen Vorsitzenden. Er löst damit Margarete Moritz (Ev. Mennonitengemeinde) ab, die diese Funktion 8 Jahre lang innehatte. Der neue Vorsitzende dankte ihr im Namen aller Delegierten für ihre besonnene und engagierte Art, mit der sie ihre Amtszeit prägte. Zusammen mit Werner Zupp (Evangelische Gemeinden) gehört sie aber weiterhin dem Vorstand an.

 

Zu Beginn der Sitzung schauten sich die Delegierten die Ausstellung „Kriegsspuren“ der Malerin Sigrun Landes-Brenner an, die zurzeit in den Gemeinderäumen in Torney zu sehen ist. Pfarrer Martin Schmitz-Bethge führte in dieses ökumenische Projekt ein, das im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade 2016 entstanden war. Eindrucksvoll schilderte er auch die Geschichte der Mennoniten als Friedenskirchen.

 

Neben der Neuwahl des Vorstandes besprachen die Delegierten auch das ökumenische Christusfest an Pfingstmontag in Koblenz. Hier ist die Neuwieder ACK in einem Info-Zelt vertreten. Informiert wurde auch über die ökumenische Nacht der Kirchenmusik, die am 9. September in der Marktkirche stattfinden wird.

 

Die ACK-Neuwied besteht seit über 30 Jahren und ist damit die älteste ACK in Rheinland-Pfalz. Ihr gehören neben den Evangelischen und Katholischen Gemeinden der Stadt die Herrnhuter Brüdergemeine, die evangelische Mennonitengemeinde sowie die Armenische Gemeinde an. Zudem arbeiten die „Siebenten-Tags-Adventisten“, die Neuapostolische Gemeinde und das Christuszentrum als Gastmitglieder mit. Die insgesamt 20 Delegierten treffen sich 6-mal im Jahr zu ihren Sitzungen reihum in den Mitgliedsgemeinden.

 

 

 

Foto: Der neue „alte“ ACK-Vorstand: Hermann-Josef Schneider, Werner Zupp und Margarete Moritz

 

 

Beim Ökumenischen Christusfest den Glauben feiern

 

Im Jahr des Reformationsjubiläums wird am Pfingstmontag, 5. Juni, groß gefeiert: Auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz findet von 10 bis 18 Uhr das Ökumenische Christusfest statt. Die rheinische und die pfälzische evangelische Kirche, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Region Südwest und die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz laden unter dem Motto „vergnügt, erlöst, befreit“ dazu ein.

 

„Als Christinnen und Christen feiern wir gemeinsam unseren Glauben. Wir kommen aus einer bunten und fröhlichen Vielfalt unterschiedlicher kirchlicher Traditionen. Uns eint der Glaube an Jesus Christus. Ganz bewusst gehen wir in den öffentlichen Raum und wollen zeigen, was es heute heißt, sich von Gott erneuern zu lassen – in Kirche und Gesellschaft“, sagt Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Leiterin der Abteilung Theologie und Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Das ist die Botschaft des Ökumenischen Christusfestes.“

 

Ein ökumenischer Rundfunk-Gottesdienst zur Eröffnung, Begegnungen mit dem Reformator Martin Luther in Theater-, Spiel- und Mitmachaktionen, die Ausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517“ und viel Musik mit Chören und Orchestern aus der Region stehen auf dem Programm. Für Kinder und Jugendliche sind Entdeckungstouren auf den Spuren Luthers aber auch Hüpfburg, Spielmobil und Kinder-Kino im Angebot.

 

Auf drei Podien diskutieren Gäste aus europäischen Partnerkirchen zu den Themen Verantwortung der Kirchen für Europa, Entwicklungspolitik und Stand der Ökumene. Auf einem Markt der Möglichkeiten stellen sich  kirchliche Gruppen aus der Region vor. Den Schlusspunkt setzt um 17 Uhr ein Sendungsgottesdienst.

 

Weitere Informationen und Details zum Programm finden Sie auf www.christusfest-koblenz.de