aktuelles aus der ack neuwied


Offene Moschee
Innerhalb der Interkulturellen Woche in Stadt und Landkreis Neuwied öffnen am 3. Oktober 4 Moscheegemeinden in Neuwied in der Zeit von 10:00 – 16:00 Uhr ihre Türen für Besucherinnen und Besucher. Es sind folgende Moscheen:
Bait-ur-Raheem Moschee, Matthias-Erzberger-Str. 18, 56564 Neuwied
Fatih Moschee, Rheintalweg 15, 56564 Neuwied
Omar Al-Farouk Moschee, Matthias-Erzberger-Str. 5-7, 56564 Neuwied
Ravza Moschee, Langendorfer Str. 50, 56564 Neuwied.
In diesem Jahr gibt es keine gemeinsame Besuchsaktion der evangelischen und katholischen Gemeinden, aber alle sind herzlich eingeladen, das Angebot wahrzunehmen.





Der fremde Blick - Gesprächsabend zum Islam
am Donnerstag, 9.11. um 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Matthias, An der Matthiaskirche (Mehrgenerationenhaus)

Im zu Ende gehenden Reformationsjahr 2017 haben wir allen Grund, in der Innen- und Außenperspektive kritisch Bilanz zu ziehen und das Erbe der Reformation im Blick auf die Gegenwartsbedeutung zu prüfen.
Unter dem Thema "Der fremde Blick" wird Herr Bernd Ridwan Bauknecht, Lehrer für Islamkunde und islamischen Religionsunterricht in Bonn den Abend gestalten.
Sein Blick auf die "Protestanten" wird besonders ausfallen, weil er als Konvertit vorher selbst einer ev. Kirche angehörte. Außerdem wird sein kritischer Blick auch auf die unterschiedlichen muslimischen Gemeinden hier in Neuwied fallen.

Die ACK Neuwied lädt herzlich ein.
     

ACK-Vorstand neu gewählt: Hermann-Josef Schneider ist jetzt Vorsitzender

 

Auf ihrer jüngsten Sitzung bei der Evangelischen Mennonitengemeinde in Torney wählten die Delegierten der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen“ (ACK) Hermann-Josef Schneider (Kath. Gemeinden) zu ihrem neuen Vorsitzenden. Er löst damit Margarete Moritz (Ev. Mennonitengemeinde) ab, die diese Funktion 8 Jahre lang innehatte. Der neue Vorsitzende dankte ihr im Namen aller Delegierten für ihre besonnene und engagierte Art, mit der sie ihre Amtszeit prägte. Zusammen mit Werner Zupp (Evangelische Gemeinden) gehört sie aber weiterhin dem Vorstand an.

 

Zu Beginn der Sitzung schauten sich die Delegierten die Ausstellung „Kriegsspuren“ der Malerin Sigrun Landes-Brenner an, die zurzeit in den Gemeinderäumen in Torney zu sehen ist. Pfarrer Martin Schmitz-Bethge führte in dieses ökumenische Projekt ein, das im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade 2016 entstanden war. Eindrucksvoll schilderte er auch die Geschichte der Mennoniten als Friedenskirchen.

 

Neben der Neuwahl des Vorstandes besprachen die Delegierten auch das ökumenische Christusfest an Pfingstmontag in Koblenz. Hier ist die Neuwieder ACK in einem Info-Zelt vertreten. Informiert wurde auch über die ökumenische Nacht der Kirchenmusik, die am 9. September in der Marktkirche stattfinden wird.

 

Die ACK-Neuwied besteht seit über 30 Jahren und ist damit die älteste ACK in Rheinland-Pfalz. Ihr gehören neben den Evangelischen und Katholischen Gemeinden der Stadt die Herrnhuter Brüdergemeine, die evangelische Mennonitengemeinde sowie die Armenische Gemeinde an. Zudem arbeiten die „Siebenten-Tags-Adventisten“, die Neuapostolische Gemeinde und das Christuszentrum als Gastmitglieder mit. Die insgesamt 20 Delegierten treffen sich 6-mal im Jahr zu ihren Sitzungen reihum in den Mitgliedsgemeinden.

 

 

 

Foto: Der neue „alte“ ACK-Vorstand: Hermann-Josef Schneider, Werner Zupp und Margarete Moritz

 

Reformationsjubiläum 2017: Einladung zum Pfingstausflug am 5. Juni auf die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz

 

Beim Ökumenischen Christusfest den Glauben feiern

 

Im Jahr des Reformationsjubiläums wird am Pfingstmontag, 5. Juni, groß gefeiert: Auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz findet von 10 bis 18 Uhr das Ökumenische Christusfest statt. Die rheinische und die pfälzische evangelische Kirche, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Region Südwest und die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz laden unter dem Motto „vergnügt, erlöst, befreit“ dazu ein.

 

„Als Christinnen und Christen feiern wir gemeinsam unseren Glauben. Wir kommen aus einer bunten und fröhlichen Vielfalt unterschiedlicher kirchlicher Traditionen. Uns eint der Glaube an Jesus Christus. Ganz bewusst gehen wir in den öffentlichen Raum und wollen zeigen, was es heute heißt, sich von Gott erneuern zu lassen – in Kirche und Gesellschaft“, sagt Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Leiterin der Abteilung Theologie und Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland. „Das ist die Botschaft des Ökumenischen Christusfestes.“

 

Ein ökumenischer Rundfunk-Gottesdienst zur Eröffnung, Begegnungen mit dem Reformator Martin Luther in Theater-, Spiel- und Mitmachaktionen, die Ausstellung „Reformatorinnen. Seit 1517“ und viel Musik mit Chören und Orchestern aus der Region stehen auf dem Programm. Für Kinder und Jugendliche sind Entdeckungstouren auf den Spuren Luthers aber auch Hüpfburg, Spielmobil und Kinder-Kino im Angebot.

 

Auf drei Podien diskutieren Gäste aus europäischen Partnerkirchen zu den Themen Verantwortung der Kirchen für Europa, Entwicklungspolitik und Stand der Ökumene. Auf einem Markt der Möglichkeiten stellen sich  kirchliche Gruppen aus der Region vor. Den Schlusspunkt setzt um 17 Uhr ein Sendungsgottesdienst.

 

Weitere Informationen und Details zum Programm finden Sie auf www.christusfest-koblenz.de