Die Gründung der ACK Neuwied
Seit 1971 trafen sich in Neuwied die Pfarrer beider Konfessionen einschließlich der Herrnhuter Brüdergemeine mehrmals im Jahr. 1978 kam es zur Gründung der Kirchlichen Sozialstation. Am 2.Juni 1984 fand auf dem Luisenplatz der erste Ökumenische Kirchentag in Neuwied statt. Am 10. September 1984 wurde die ACK Neuwied gegründet. Eine Satzung wurde beschlossen.
Basis: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen wird von den beteiligten Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften gebildet zu gemeinsamem Zeugnis und Dienst.
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ist eine Gemeinschaft von Kirchen und Gemeinden, die den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Aufgaben: Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen soll den ökumenischen Gedanken verstärken und die gegenseitige Offenheit und das Verständnis der Kirchen füreinander fördern, ohne andere ökumenische Arbeit ersetzen zu wollen.
Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen soll helfen, in konkreten Fragen, die alle in gleicher Weise betreffen, zu gemeinsamem Handeln zu kommen – auch als Ansprechpartnerin oder Sprecherin gegenüber anderen Gruppen.
Vertretung: Die katholischen Gemeinden entsenden vier Abgeordnete über den Dekanatsrat in die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, die evangelischen landeskirchlichen Gemeinden ebenfalls vier Abgeordnete über die Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchengemeinden aus dem Stadtbereich. Alle anderen Mitglieder entsenden jeweils zwei Abgeordnete. Für jeden Delegierten sollte ein Stellvertreter bestimmt werden. Die Delegierten wählen aus ihrer Mitte den Vorsitzenden und zwei stellvertretende Vorsitzende.
Satzung der ACK Neuwied (2002)
Orientierungshilfe über Grundlage ökumenischer Zusammenarbeit |